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Ausgabe 3 - Klappe die Dritte.
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| "Die ertrinken trocken" - Hochwasserinterview
Autor:
AndreaS,
21.09.2002
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| Die Monster AG - DVD-Tipp
Autor:
Kathi :),
21.09.2002
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| 48 Stunden in LA - Startreff in Hollywood
Autor:
AndreaS,
21.09.2002
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| Das Benefizkonzert - Dörpsweg für Dresden
Autor:
Wanda,
21.09.2002
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| "Rücksturz zur Erde" - Orion auf DVD
Autor:
Detlev,
21.09.2002
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| Bei eMail Mord: "Lautloses Duell"
Autor:
Detlev,
21.09.2002
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| "DRK - Dich rettet keiner!" - Erste Hilfe
Autor:
Detlev,
21.09.2002
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| Ins Netz gegangen - Spiderman auf dem PC
Autor:
Detlev,
21.09.2002
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| "Nichts Neues unter der Sonne..." - gecoverte Musik
Autor:
Detlev,
21.09.2002
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| Championsleaque - Gruppen und Termine
Autor:
Anna,
21.09.2002
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Alle
Artikel dieser Ausgabe
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"DRK - Dich rettet keiner!" - Erste Hilfe
Von:
Detlev,
21.09.2002
Folgendes Szenario: Saturn in der Mönckebergstraße, DVD-Abteilung. Ein Mann bricht zusammen, krampft immer wieder in unregelmäßigen Abständen. Keiner weiß so recht was zu tun ist. Zwanzig Minuten dauert es bis der Rettungswagen mit den Sanitätern eintrifft. Bei einem Herzanfall, wäre der Mann schon tot gewesen.
Grund genug für mich, in den Ferien einen Erste Hilfe Kurs beim Deutschen Roten Kreuz in Wandsbek zu machen. Bei dem zweitägigen Kurs, wird den Teilnehmern beigebracht, was sie in nahezu jeder erdenklichen Notfallsituation ohne medizinisches Gerät oder nur mit Verbandkasten tun können um Betroffenen zu helfen. Dabei reichen die behandelten Fälle von Bewusstlosigkeit, Blutungen, Amputationen über Vergiftungen bis hin zur Herz-Lungen-Wiederbelebung um Menschen mit Atemstillstand zu reanimieren. Planmäßig sollte der Kurs an Samstag und Sonntag von 9 bis 17 Uhr gehen, endete aber an beiden Tagen schon erheblich früher, da wir einfach schon mit allem durch waren. Wie muss man sich nun solch einen Kurs vorstellen: Die Ausbildung findet in einer Gruppe von sechs bis 20 Personen statt. Zunächst gibt es ein bisschen Theorie, wann Erste Hilfe geleistet werden muss usw. Dann wird den Teilnehmern grundlegende Verbandstechniken beigebracht und es folgt noch mal ziemlich viel Theorie. Was ist zu tun bei Amputationen, was muss man bei Knochenbrüchen machen, wie ist Nasenbluten zu behandeln usw. usf. Damit ist dann schon der erste Kurstag rum. Wesentlich interessanter war der zweite Kurstag. Hier galt es nach kurzem fortführenden Vortrag, dass gelernte in die Praxis umzusetzen. Zunächst wurden in kleineren Gruppen Notfallsituationen durchgesprochen und dann einmal vor dem Rest der Gruppe durchgespielt. Der weitere Teil gestaltete sich noch etwas schwieriger. Jeder Teilnehmer musste eine Karte ziehen auf der eine Verletzung beschrieben stand, die er vorspielen musste. Dies reicht von Nasenbluten über abgeschnittene Finger bis zu einfach nur Bewusstlosigkeit. Nach diesem "Test" kam die letzte Technik des Tagen dran. Die sog. Herz-Lungen-Wiederbelebung, kurz HLW genannt. Dazu packte der Ausbilder mehrere Übungspuppen aus und jeder erhielt sein persönliches Beatmungsgesicht, das am Kopf der Puppe festgemacht wurde, damit die einzelnen Puppen nicht "zugesabbert" werden.
Alles in allem fühle ich mich nach diesem Kurs doch sicherer, da ich nun in der Lage wäre dem Mann bei Saturn zu helfen und ich nicht nur hilflos herumstehen müsste. Ich kann jedem nur empfehlen solch einen Kurs zu machen, denn es kann jeden von uns einmal treffen, dass man selbst Hilfe braucht, oder dass man gebraucht wird.
Für weitere Informationen: www.drk.de und www.drk-hh.de.
Detlev Malzkuhn
Erschienen in: Ausgabe 3 - Klappe die Dritte. ,Abrufe: 127
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